Setter - Impressionen

Spontane Gedanken und Eindrücke von Settern, denen wir begegnet sind.

Gerne nehmen wir auch Ihre / Deine Schilderungen etc. auf, schreiben Sie uns, wir freuen uns.

Sylvia Kaufmann

Sohn von Wulfi

Ausstellung 2012 Richard Didicher mit Bea - Rita Müller mit Bho-Ghy


Am 20.01.2020 wurde unsere Fenja ( The Red Love Firefenja of Mimosa) 9 Jahre alt.

Wir gratulieren ihr und ihren Geschwistern aus dem F-Wurf ganz herzlich.


Erinnerungen an Vito. 05.02. 2006 - 24.10.2018 -  Christine Götz

Vor kurzem war Vito`s erster Todestag. Ein nebliger, sehr trauriger Tag.

Auf seinem Grab liegt Herbstlaub.

Sein Hundebett liegt noch in meinem Wohnzimmer, sein Kuschelkissen auf dem Sofa.

Ich kann das nicht wegräumen. Er ist noch da und doch so weit weg…

Ich versuche, an den jungen, gesunden Vito zu denken, der uns so oft ein Lächeln in`s Gesicht gezaubert hat. Mir fällt ein, wie ich ihn zum ersten Mal duschen musste, weil er vom Spaziergang sehr dreckig zurückkam. Ich lotste ihn in die Duschkabine und ließ langsam warmes Wasser über seine Pfoten laufen. Er wusste nicht so recht, wie er sich hinstellen sollte mit seinen langen Beinen auf dem rutschigen Boden, aber er schien es zu mögen. Als er einigermaßen sauber war, trocknete ich ihn ab und wickelte ihn danach in ein weiteres, frisches Handtuch.

Am nächsten Tag stand ich im Bad und war gerade beim Zähneputzen, da sah ich im Spiegel, wie Vito sich herein schlich, in die Duschkabine stieg, sich einmal umdrehte, herausschaute, als wolle er sagen „Machen wir das heute wieder?“ Er war so voller Vertrauen. Oder als er die trocknenden Walnüsse im Vorratskeller entdeckte. Er nahm eine mit nach oben, kaute ein bisschen darauf rum, gab sie mir schließlich -schleimig- in die Hand. Ich öffnete sie für ihn mit dem Nussknacker, er bekam den Inhalt. So entstand ein nettes kleines Ritual. In den Keller gehen hieß eine Nuss mit nach oben bringen. Voller Stolz gab er sie mir zum öffnen. Obwohl er sie später auch selber knacken konnte.

So viele kleine Geschichten, an die ich mich hoffentlich noch ewig erinnern werde.

Vito, Du hast eine große Lücke hinterlassen.


Traurig und dennoch wahr!!!!!

Seit vielen Jahrzehnten bin ich leidenschaftlich der Rasse Irish Red Setter verfallen und besitze sie mit vollem Stolz. Aktives Setterleben im Punkte Ausbildung, Ausstellungen, Hilfestellungen etc. prägen mein Leben bis zum heutigen Tage. Es haben sich unzählige Freundschaften entwickelt, die mein Leben bereichern.

Und - dennoch gibt es viele traurige Momente. Welpen dieser Rasse werden verkauft ohne Hinweise, angebotene Hilfestellungen von „Züchtern“ wurden verdrängt und VIELES mehr.

In meinen Ausbildungskursen half ich und konnte nicht nur die Hunde durch ein Training „heilen“, sondern auch durch sehr viel Geduld und Zureden die Besitzer aufmuntern, nicht aufzugeben.

Dass viele Welpen keine besondere liebevolle Prägung in der Zuchtstätte erhielten, erfuhr ich durch die Erzählungen der Hundebesitzer. Welpen, die wie in einem Hühnerstall gehalten wurden und nur durch eine kleine Öffnung nach draußen in ein winziges steiniges Auslaufgehege gelangen konnten, ist nur ein Beispiel. Das Halten dieser wunderbaren erwachsenen Hunde auch in steinigen Zwingern mit steinigem Auslauf ist das mir unverständlichste Beispiel einer lieblosen Hundehaltung.

Doch auch Anrufe, der Setter muss aufgrund meiner Schwangerschaft sofort weg, erlebte ich einige Male und bei persönlichen Besuchen und Gesprächen blieb ich erfolglos. Doch auch diese Hunde fanden ein neues, gutes Zuhause. Vor einigen Monaten stellte sich eine Familie vor und nahm am Training zunächst teil. Sie wurden bei dem Kauf nicht informiert, dass es sich um die jagdliche Zuchtrichtung handelt. Ich klärte sie genau über die beiden Zuchtlinien auf und bat um Geduld beim Erziehen. Die sehr lebhafte Hündin war bereits 7 Monate. Als ich sie nach Wochen aufgrund des Ausbleibens beim Training telefonisch nach dem Grund fragte, rang ich um Luft. Sie hatten sie im Tierheim „entsorgt“. Natürlich setzte ich alle Hebel in Bewegung......und mit Erfolg.

Ich bin immer wieder entsetzt, dass es so traurige Fälle gibt. Dieses sind ja nur ein paar Einzelfälle, die ich erwähne, doch ich hoffe, dass jeder eine strenge Auswahl beim Kauf eines Welpen trifft und die auf dieser Homepage aufgezählten Regeln beherzigt.

Rita Müller (17.11.2019)


S i r   M i l e s - Erinnerung in vier Bildern

 

1. Dynamik und Statik

Ein Weizenfeld in Epfenbach im Frühling, ein junger Rüde stürmt voller Kraft und Dynamik über die Wiesen.

 

Der Eroberer der grünen Weiten, der allen trotzt und den es ungestüm nach vorne drängt.

Nur mühsam gelingt es mir seinen Übermut in die Bahnen einer Suche zu lenken.

Und dann geschieht das Unfassbare: In einem Weizenfeld nahe einer Böschung erstarrt er zu einem statischen Bild aus Bronze gegossen. Er steht einem Fasan vor. Ich sehe in seinen angespannten Muskeln die Kraft all seiner Ahnen, nichts bewegt sich sogar der Wind hält inne.

Und ich sage: Mehr geht nicht.

2. Vater und Sohn

Ein Ausstellungsring in Schauenburg. Sie stehen sich gegenüber Vater und Sohn, wie Hildebrand und Hadubrand in der alten germanischen Sage. Nein, es wird nicht zum Kampf kommen, denn der Alte, der sonst nie zaghaft war, weiß, dass er es mit seinem Sohn nicht aufnehmen kann.

Volker und ich werden zur Kulisse für zwei herrliche Portraits.

Sie teilen sich den grünen Rasen, der eine das Spiegelbild des anderen. Sie bewegen sich majestätisch im Gleichklang, so als würde der eine den Lauf des anderen vorgeben. Mehr geht nicht.

3. Anmut und Würde

Ich entlehne diese Begriffe der deutschen Klassik, die das Wunderbarste ist, was wir Deutschen geschaffen haben und übertrage sie ausnahmsweise in die Welt unserer Hunde. Ich sehe Miles wieder auf einer Schau in Ihringen, hoch oben zwischen den Weinbergen.

 

Gereift und würdevoll, voller Anmut steht er auf einem Plateau. Das Treiben um ihn herum interessiert ihn nicht. Sein Kopf ruht in Volkers Hand und beide verschmelzen zu einer Einheit. Mehr geht nicht.

4. Abschied

Auf den Wiesen von Bammental. Er galoppiert den Flusslauf entlang, so, als wollte er alles geben. Er will nicht wahr haben, dass es Grenzen gibt und seine Kräfte schwinden.

Ich rate Volker ihn anzuleinen, damit er lernt für die kommenden Jahre mit seiner Energie hauszuhalten. Er braucht im Alter mehr Ruhe, meine ich.

Am Abend liegt er mit den anderen bei uns im Wohnzimmer auf dem Teppich, wie vorher so viele seines Geschlechts.

Was wir alle nicht wussten, er kam um Lebewohl zu sagen, so wie liebe Freunde, die mit einem Fest sich glücklich von uns verabschiedeten – für immer.

Richard Didicher

Bevor ich meine Erinnerungen verfasste, bat ich die Besitzer von Miles, Claudia und Volker König, um eventuelle Anregungen.

   

Ich erhielt einen liebevoll zusammengestellten Lebenslauf und erlaube mir, einige Passagen daraus zu zitieren:

Der Wunsch, einen Irish Setter zu besitzen, entstand in meiner Kindheit. Gegenüber von meinem Elternhaus wohnte ein englischer Offizier, morgens wurde er mit einem Dienstwagen abgeholt, kurze Zeit später ging die Ehefrau mit den beiden Irish Setter Rüden Jack und Maddock spazieren und für mich war es das größte diese Hunde zu streicheln. Für mich festigte sich der Traum, eines Tages solch einen Hund zu besitzen und der Traum wurde wahr. Claudi und ich machten uns auf die Suche und wurden bei Frau Dr. Stephanie Klinge- Wipfelder fündig, ein Familienmitglied sollte er sein, sowie man es sich vorstellt. Es war uns vergönnt auch den Vater von unserem zukünftigen Welpen kennenzulernen auf einer Ausstellung, ich dachte bei dem Anblick nur was für ein kräftiger Kerl ist das denn. Acht Wochen später zog Miles bei uns ein und auf ihn wartete eine Dackeldame namens Abby, sie hatte in der Welpenzeit ihre liebe Not mit dem Knaben. In der Hundeschule war Miles schon sehr speziell, das normale Training in der Hundeschule interessierte ihn nicht sonderlich. Nach gut zwei Monaten sagte unsere Trainerin, dass Miles eine andere Ausbildung benötigt; wir waren total verunsichert und dachten, wieso ist dieser Zwerg nicht auf uns fixiert. So begann eine jagdliche Ausbildung, obwohl wir keine Jäger sind und siehe da, unser Miles hat von da an seine Passion ausleben dürfen. Später wurde er im Feld von den Jägern als roter Teufel bezeichnet, zu uns Menschen war er ein total loyaler Freund. Seine zweite Größe war das Ausstellungswesen und er zog die Blicke auf sich mit seinem traumhaften Gangwerk, mitunter dachte ich, dass Miles mir einen Gefallen tut mit seinen grandiosen Auftritten, er selber hätte wohl niemals eine Ausstellung besucht, für ihn war das Leben in der Natur sein Mittelpunkt. Nach dem Erreichen vieler Titel haben wir ihn in den Adelsstand erhoben. Sir Miles hat auf 75 Ausstellungen 25 Mal das BOB (= bester Hund der Rasse) bekommen. Über die Jahre gesehen hat sich aus ihm ein Irish Setter entwickelt, von dem viele Menschen nur träumen.

Wir müssen noch oft an TNA Test in Tiefenbach denken, ein gewisser Herr Didicher sagte zu mir: „Herr König was wollen sie mit solch einem Hund, ich kaufe Ihnen diesen Hund ab!“ Wir schauten uns in die Augen und lachten. Von da an wusste ich, dass wir einen besonderen Irish Setter haben. Miles brauchte in vielen Dingen keine Anleitung im Training, seine Eltern haben ihn genetisch gut ausgerüstet und damit waren seine Anlagen bestens.

Sir Miles war ein Hund mit Ecken und Kanten, es gab nur Schwarz und Weiß, seine Willensstärke und Unerschrockenheit waren schon sehr beeindruckend. Männliche Konkurrenz an seiner Seite war nicht erwünscht und es wurde sofort geklärt wer Chef ist.

Diese Stärke von seiner persönlichen Kraft hat auch mir immer wieder gut getan, er brauchte nicht mich, sondern ich brauchte Miles. Solche Typen werden zu Seelenhunden und das war Sir Miles.

Volker König


 

27.08.2019

Meine ehemaligen Setter leben alle in meinem Herzen weiter.

 

 


X e n o

Ich sah ihn als Welpe in Epfenbach, ich sah ihn als „Halbstarken“ in Kassel, ich sah ihn in voller Kraft anlässlich einer Clubsiegerschau und anschließend im Feld. Ich sah die Leidenschaft seines Vaters Hazel, ich sah das Selbstbewusstsein seines Großvaters Marco und das Edle seines Urgroßvaters Frederik.

Dazu ein perfektes Wesen und A-Hüften. Und er läuft ehrlich und stolz durch den Ring, nicht verkniffen und ängstlich, wie manch andere „Konsorten“, die der Mut verlassen hat.

Ein Hund, der nie in die Zucht kommen wird, da seine Besitzerin durch ihre unverblümte, direkte Art nicht in der Gunst der „Entscheider“ steht.

Schade? Nein. -  Ich mag solche Hunde.

Freuen wir uns einfach, dass es solche Geschöpfe gibt. Mich hat er überzeugt, da er ein ganzer Kerl ist.

RD

 

 


29.07.2019 Impressionen von Christine Götz:

Setter sind etwas Besonderes. Wie mit Bora 1989 alles anfing. Auf einer sehr berührenden englischsprachigen Website habe ich einmal den Satz gelesen „Setters are special- and they know it“. Ich glaube, da ist etwas dran.

Auch meine beiden Setter -Bora und Vito- hatten dieses besondere Etwas, das man schwer beschreiben kann. Ich weiß nicht genau, woher die Setterleidenschaft in unserer Familie damals kam. Ich bin quasi damit großgeworden, dass diese rotbraunen Hunde die schönsten überhaupt seien. Und lange bevor wir selber einen Setter hatten, war es für uns der Inbegriff von Schönheit und Anmut.

Es war der „Hundegeschmack“ meiner Eltern. Irgendwann hatte ich sie weichgekocht und ich durfte mir - damals 16 Jahre alt - einen Setter aussuchen. Ich weiß noch, wie ich in der Zeitschrift „Ein Herz für Tiere“ eine Anzeige fand. Es wurde schließlich eine Hündin aus Dörzbach „The Wild Life Bora“. Auf der ersten Fahrt zum Züchter sagte mein Vater zu mir : „Damit eines klar ist: Wenn Du einmal heiratest, den Hund musst Du dann mitnehmen“…zwei Wochen später sagte er (als Bora den Fernseh-Ledersessel in Beschlag genommen hatte und mein Vater darüber irgendwie gerührt war) „Und wenn Du einmal heiratest, der Hund bleibt hier bei uns“.

Bora war für meine Eltern wie ein drittes Kind. Wir haben sie alle sehr geliebt. Wir waren ja Hundeanfänger und hatten mit ihr einen ziemlich jagdtriebigen Hund bekommen. Mit Schrecken denke ich heute noch dran, wie sie so manchem Vogel oder Hasen hinterher gehetzt ist. Aber irgendwie war unsere kleine Welt auf der Alb damals noch nicht so gefährlich wie heute und es gab viel weniger Autos. Den örtlichen Jäger hat mein Vater damals aufgesucht: Er wollte ihm (nicht wenig) Geld dafür geben, dass er unsere Bora zeitlebens verschonen möge…

Bora hat Besucher geliebt, unsere Katzen und Kinder. Sie war intelligent und voller Charme. Zu Schulausflügen durfte ich sie mitnehmen, so dass mir eine Schulfreundin letzten Sommer bei einem Klassentreffen sagte, irgendwie kennt sie mich nur mit Setter.

Bora durfte über sechzehn Jahre alt werden. All diese Jahre hat sie uns große Freunde gemacht mit ihrer besonderen Art.

Im Sommer 2005 musste unsere Tierärztin sie erlösen. Das war ein schlimmer Einschnitt für mich, weil Bora irgendwie ständige Erinnerung an meine unbeschwerte Jugend war. Sie hat so viel mitgenommen, so viele Geschichten.

Ich bin froh, dass der rote Setter schon lange kein Modehund mehr ist. So bleibt er etwas ganz Besonderes. So wie Bora und später mein Vito


Impressionen - Teddy

Unser damaliger Irrglaube, man könnte als einzelner deutscher Züchter durch Einkreuzen von fremden Linien die Zucht verbessern, veranlasste uns in ganz Europa nach passenden Rüden suchen.

Bei Sybil Lennox (Brackenfield) sah ich zum ersten Mal Starchelle Chicago Bear, ein Cruftswinner mit einem herrlichen, gut aufgemischten Stammbaum. Über seine Besitzerin erfuhren wir, dass es im Elsass ein Sohn dieses Rüden gab: Cataluna American Dream with Starchelle.

Zu unserer Überraschung erfuhren wir auch, dass er über A-Hüften verfügt.

Als ich zu seinem Besitzer, Herrn Borzan, Kontakt aufnahm, kam die Enttäuschung. Ich sprach mit einem Mann, der nicht mit Lobeshymnen über seinen Hund aufwartete, so wie ich es aus Gesprächen mit anderen Rüdenbesitzern kannte.

Er war zurückhaltend und ich war nach dem Telefonat ratlos.

Ich wollte mir selbst ein Bild von dem Rüden machen und wir fuhren nach Kunheim ins Elsass.

Und ich sah das, was ich suchte: ein ausgewogener Rüde von mittlerer Größe mit schönem Haarkleid, ein klassischer Kopf mit weichem sanftem Ausdruck; nicht draufgängerisch, aber charakterfest.

Und ich machte die Bekanntschaft eines außergewöhnlichen Mannes, der ein hervorragender Kenner unserer Rasse ist.


Spontane Gedanken und Eindrücke von Settern, denen wir begegnet sind.

Werl 2017:

Ein Setter sieht mich an, so als würde er mich kennen und ich sehe ihn an, so als würde ich ihn kennen. Es ist die ruhige Art Setter, die ich mag.

Dann hat man sich aus den Augen verloren.

Vor einem Monat schickt mir die Züchterin ein Video und ich erkenne ihn wieder. Ich freue mich über die Konzentration und den Willen, der aus diesen herrlichen Bewegungen spricht.

Das ist ein Hund, der in sich ruht, der sich auf keiner Prüfung beweisen muss, da er zu den vielen Großen zählt, die nicht im Rampenlicht stehen müssen. (R.D.)

 

Bho-Ghy

Wir haben diese Homepage ins Leben gerufen, als Sprachrohr für alle Irish Setter und Menschen, die sie ins Herz geschlossen haben.

Ausdrücklich möchte ich sagen, dass dabei nicht unsere Hunde im Vordergrund stehen sollen.

Deshalb entschuldigen Sie bitte die heutige Ausnahme.

Ich habe Ritas Beitrag über Bho-Ghy gelesen und Erinnerungen, die sich nicht unterdrücken lassen, kommen hoch - welch ein wunderbarer Ausnahmehund.

Schon seine Kinderstube war eine Ausnahme, denn er hatte fünfzehn Geschwister und die Hühner in einem niederländischen Garten waren nur hinter einem Zaun vor dieser Meute sicher.

Einer glücklichen Kindheit folgte ein glückliches Leben in Gelsenkirchen.

Geachtet für seine Intelligenz und sein Scharfsinn, geliebt und vergöttert für seine souveräne Art und sein Wesen. Versorgt und gepflegt im Alter und nie allein.

Wenn ich heute seine dreizehnjährige Schwester Bea sehe, die bei meiner Tochter lebt, muss ich stets an diesen Ausnahmehund denken.

Und wenn Rita Fotos ihres halbstarken Cho-Ghy schickt, sehe ich Züge seines Urgroßvaters Bho–Ghy (vielleicht auch nur, weil ich es will).

Richard Didicher (17.06.2019)


Werl 2018: Duffy,ein Setter sieht mich an, so als würde er mich kennen und ich sehe ihn an, so als würde ich ihn kennen. Es ist die ruhige Art Setter, die ich mag.

Dann hat man sich aus den Augen verloren.

Vor einem Monat schickt mir die Züchterin ein Video und ich erkenne ihn wieder. Ich freue mich über die Konzentration und den Willen, der aus diesen herrlichen Bewegungen spricht.

Das ist ein Hund, der in sich ruht, der sich auf keiner Prüfung beweisen muss, da er zu den vielen Großen zählt, die nicht im Rampenlicht stehen müssen. (Richard Didicher)

 


Immer, wenn ich unsere Irish Red Setter beobachte, erfreut sich meine Seele, sie zeigen bei allen Reaktionen ihre Stimmungen, besonders jedoch Conner. Sein Frauchen Ingrid & Herrchen Josef berichteten mir heute, 04.06.2019, dass er sehr beleidigt ist, wenn er mal für eine kurze Zeit zu Hause bleiben muss. So verkriecht er sich in diesem Fall in SEINE Ecke, verweigert sein Leckerchen (sogar Leberwurst etc.) und schenkt seinen Zweibeinern für längere Zeit keinerlei Beachtung. Auch das Locken mit vielen Gesten und anderen Leckerchen zu einem Gassigehen zeigt keinen Erfolg. Er schwitzt es einfach aus, bis er nach einer längeren Zeit wieder zu einer Kontaktaufnahme bereit ist. Ja, so sind unsere sensiblen Hündchen..... (Rita Müller)